Konzerttipp: Courtney Barnett

Australien ist ja die neue Heimat des Britpops. Sic! (sic!). Und dann auch noch das Psydelische à la Tame Impala: Richtig, im Land der Stiefelung ist musikalisch fürwahr viel geboten. Unser derzeitiger Favorit heißt aber Courtney Barnett.

Die hat nämlich was zu erzählen. Nicht unbedingt die große Weltpolitik, dafür eher Dinge, die in ihrem Alltag geschehen. Ob es dabei um die die Vorteile von Bio-Nahrung geht („A friend told me that they stick nicotine in the apples“) geht oder um ihre gewöhnlich-ungewöhnlichen Nachbarn: Sie trägt die Beobachtungen ihrer Umwelt derart lakonisch und gewitzt vor, dass all dies auf einmal relevant wird. Passenderweise heißt ihr Debütalbum „Sometimes I Sit And Think And Sometimes I Just Sit“. Zum Glück schreibt sie auch manchmal was.

Zugute kommt der Endzwanzigerin dabei auch der angenehme Sound, der sich zwischen Folk, Americana und nem bisschen Grunge bewegt. Live könnte aus dem Bisschen sogar eine ganze Menge mehr werden, da geht es nämlich etwas roher zu. Und passt immer noch. Eine neue Vorrednerin der jungen Weiblichkeit? Gerne. Bei uns zu sehen im Stollwerck, don’t miss.

Live: 23.11., 20 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. Tickets gibt’s hier.

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