„Man, GamesCom does not disappoint“

WashBuckler, eine der Spielfiguren aus „Skylanders Swapforce“ sagt auf dem Bildschirm hinter mir heute nun schon zum gefühlt 37. Mal ihren Spruch auf. Auch wenn ich von meinem Arbeitsplatz im 190° Cinema von Activision Blizzard hier nur einen Bruchteil der Messe ausmachen kann, scheint es, als hätte er Recht. Die Gamescom 2013 übertrifft wirklich alle Erwartungen: Über 340.000 Menschen schoben sich an fünf Tagen durch die Hallen der weltweit größten Spielemesse – ein neuer Rekord – und es fühlt sich an, als wären mindestens 339.999 davon auch an unserem Stand vorbei gekommen, so voll ist es hier.

Vielen war dafür keine Anstrengung zu groß: schon früh morgens standen sie vor den Messeeingängen Schlange, um an die letzten heißbegehrten Tageskarten zu kommen – meist vergebens: Bis auf wenige Tickets waren alle Messetage restlos ausverkauft. Diejenigen, die es auf die Messe schafften, sollten nicht enttäuscht werden: Schon auf den Gängen zwischen den Hallen traf man unzählige seltsame Gestalten aus verschiedensten Spielen, auf übergroßen Bildschirmen dröhnten Trailer der neusten Spiele und wer genug Zeit mitbrachte, konnte von „Packman“ oder  „Die Sims4“ über „Need for Speed“ bis „Call of Duty: Ghost“ wirklich alles einmal anspielen. Neben den Klassikern wurden jedoch auch viele Spieleneuheiten präsentiert, unter anderem „Destiny“, ein mit dem „Best of Gamescom“ ausgezeichnetes Multiplayer-Online-Spiel von den Entwicklern von „Halo“, für dessen Premiere Interessierte stundenlang anstanden. Mit genug Geduld erfuhr man am Destiny-Stand dann, wie das Spiel entstanden ist und konnte den Entwicklern beim Zocken über die Schulter schauen. Spätestens nach dieser Vorführung war selbst ich als absolut ahnungslose, branchenfremde Nicht-Spielerin komplett begeistert – der Elan, den die Entwickler nach mittlerweile  fünf langen Messetage am Sonntagabend aufbrachten, um von ihrem Spiel zu erzählen, als wäre es das allererste Mal, dass sie jemand fragt, ließ darauf schließen, dass Ihnen da etwas wirklich Großartiges gelungen sein muss.

 (Text: Josefine Schaefer)

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